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 Wettermast
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Der große Regen am 17./18. Juli 2002

Nachdem der Sommer 2002 im Juni mit Rekordtemperaturen geglänzt hatte, gab es wenig später am 17. und 18. Juli einen Rekordregen. Innerhalb von 36 Stunden fielen über 80 mm Niederschlag an unserer Messstation in Billwerder. Das sind mehr als 10 % der gesamten Jahresmenge.

In ganz Norddeutschland gab es ähnliche Werte, die höchsten in Hamburg wurden auf 100 mm geschätzt, im Harz wurden sogar 155 mm gemessen. Vielerorts kam es zu Überschwemmungen, vollgelaufenen Kellern und abgerutschten Deichen.

Die folgende Grafik zeigt zunächst die Regenintensität, also die pro Minute gefallene Niederschlagsmenge. Die zweite Grafik zeigt den aufsummierten Niederschlag. Diese Kurven werden jeweils um 0 Uhr MEZ (1 Uhr MESZ) auf Null zurückgesetzt.

Die Lufttemperatur ändert sich während des Regens kaum und liegt etwa bei 16 °C. Die relative Feuchte dürfte bei 100 % liegen, aus technischen Gründen werden von dem Feuchtesensor jedoch auch bei Sättigung nur 96 % übermittelt. Der Wind weht gleichmäßig mit etwa 5 m/s (18 km/h) aus nördlichen Richtungen. Globalstrahlung wurde verständlicherweise kaum gemessen, die Sonne hatte keine Chance.

Bei den dargestellten Werten handelt es sich meist um Mittelwerte über 1 Minute, beim Wind über 5 Minuten.









Text: Ingo Lange

| Verändert am 28. März 2017 von Ingo Lange